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Google+ und die 150

Bei Googlemail gibt es 50, bei Google+ aber 150…

Gemeint sind die Einladung, die der Nutzer an andere Personen verschicken kann. Ich habe mich schon länger gefragt, warum bei Google+ 150 Einladungen und nicht auch 50, wie beim Mailaccount, oder 99 oder 999? Ist das Zufall?

Hier vielleicht eine Erklärung.

Robin Dunbar untersuchte Anfang der 1990er Jahre den Zusammenhang zwischen dem Gehirnaufbau von Säugetieren und der Gruppengröße, in denen diese Säuger jeweils leben. Als Resultat daraus ergibt sich für den Menschen eine maximale Gruppengröße von 150 – die Dunbar-Zahl (Dunbar’s number). Es geht um die maximale Anzahl von Personen, mit denen man eine soziale Beziehung unterhalten kann. Lt. Dunbar lässt sich die Studie auf menschliche Gemeinschaften übertragen. Also durchaus auch auf soziale Netzwerke.

Wenn ich mir bei Facebook teilweise die Anzahl von “Freunden” anschaue, die andere Personen haben, kann ich nur den Kopf schütteln. Hier zählt wohl nur: “Je mehr, desto besser und cooler!” Der Begriff Freund wird bei Facebook eh sehr inflationär verwendet. Die Frage ist auch, in wie weit man im Netz “soziale” Beziehungen pflegen kann.

Anscheinend hat jeder seine eigen Definition von Freunden, aber vielleicht ist die Welt im Netz ja doch mit Hilfe von Tools, Apps und Programmen zu managen, so dass die 150 überhaupt kein Problem sind.

Eins steht fest die 150 Einladungen bei Google+ sind kein Zufall.

 

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