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EM-Abseits Thema 4 – Fussballkids

Nun zum Thema 4 bei der Aktion EM-Abseits 2012 und hier musste ich echt lange überlegen. Was soll ich dazu schreiben??? Hier muss ich nochmal meine Vorbereitung in Frage stellen und ich hadere mitmir, dass ich mich nicht mehr um Themen rund um den Fussball angeschaut habe. Es hilft ja nichts.

Ich kam irgendwie nicht zu potte. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Thema doch so nah! Ich kramte etwas in meiner Vergangenheit und natürlich, ich war auch ein Fussballkid.

Angefangen habe ich bei meinem örtlichen Fussballverein in der E-Jugend, es gab zwar auch die F-Jugend, aber da waren ja die gaaanz Kleinen drin. In der E-Jugend bekommt das Spiel so langsam Struktur und ich habe das Spiel irgendwie intensiv erlebt. Wir liefen da nicht alle im Pulk hinter dem Ball her, sondern versuchten Positionen zu halten.

Als Fussballkid habe ich im Sturm oder im Tor gespielt. Als Torwart habe ich mal den Ball sowas von ins Gesicht bekommen, dass ich mich benommen auf dem Boden wiederfand. Zumindest habe ich das Tor verhindert. 🙂 Als Stürmer war ich recht passabel und habe gerne Abstauber ins Tor gehämmert. Es hat Spaß gemacht die ersten Erfolge mit der Mannschaft zu feiern. Wir waren Kreismeister und stolz wie Oskar!

Ich gehörte allerdings auch zu den Kids, die bei schlechtem Wetter ungern gespielt haben (Schönwetterfussballer). Leider mussten wir dann auch sehr häufig auf den Ascheplatz ausweichen. Und das kann ich euch sagen, es tut verdammt weh, wenn man sich da lang macht. Wenn es dann auf dem Ascheplatz geregnet hat, bin ich gerne um die Pfützen herumgelaufen, was meinen Trainer zur Weißglut gebracht hat. Deshalb habe ich im Herbst auch die Hallensaison herbeigesehnt. Schön mild und es machte riesen Spaß mit Bande zu spielen.

Das war einfach mal ein Ausflug in meine Vergangenheit als Fussballkid.

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10 Kommentare

  1. Doch endlich – einmal ein Beitrag von einem ehemaligen Fußballkid und ich glaube da gibt es einige, die genauso spielen wie Du (meine Söhne etwa…)

    Gut so!
    LG Mella

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  2. Ich war nie Spieler aber Trainer einer F-Jugend. Wir haben natürlich auch bei schlechtem Wetter gespielt und die Kids hatten immer richtigen Spaß´. Damals hatten wir auch noch einen Ascheplatz. Das gab dann immer „Die Große Schlammschlacht“ 😀

    Heute haben wir Kunstrasen und die Kinder fühlen sich deutlich wohler.

    LG

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  3. Pingback: RätselTiB

  4. Mir blieb die Karriere verwehrt, weil der Verein es nicht geschafft hat, eine Mädchenmannschaft auf die Beine zustellen und mit den Jungs zusammen durften wir damals nicht.

    Aber ich erinnere mich noch an meinen Bruder, der auch oft aussah „wie Sau“. Und ich weiss auch noch, wie sehr meine Mutter geflucht hat, wenn sie nach solchen Spielen an der Reihe war, die Trikots von allen zu waschen 😀

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  5. Schönwetterfußballer? – Witziger Begriff, den kannte ich nicht – again what learnd 🙂 Danke auch für deinen eigenen Rückblick als Fußballkind
    Grüßle Susanne

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  6. Und wieder ein ehemaliger Fussballer. Interessant, wie viele beim Bloggen gelandet sind. 😉
    Scherz beiseite.
    Ich kann nur Bestätigen, das der Schotterplatz nicht zum Grätschen geeigent ist.
    viel Schlimmer ist jedoch noch der Kunstrasen. Nicht der glatte, sondern der, wo im Rasen noch kleine Steinchen- Granualt – oder was auch immer enthalten ist.
    das ist schlimmer als Schleifpapier Stärke 12 …
    Beste Grüße
    Timm

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  7. Pingback: Timm's Blogwelten

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