Artikelformat

GAD und Fiducia – erste Misstöne

Das die beiden Unternehmen anscheinend sich noch nicht einig über den Stellenabbau sind, habe ich ja schon hier geschrieben. Die Unternehmenssprecher äußern öffentlich durchaus unterschiedliche Meinungen. Das ist aber noch nicht alles.

Auch der zukünftige juristische Sitz ist strittig. GAD möchte Frankfurt und die Fiducia möchte Karlsruhe, also ihren bisherigen Sitz, zum zukünftigen juristischem Sitz der „Unigeno AG“ machen.

Ein weiterer Punkt ist die Bewertung der jewiligen Unternehmen.

Wie hier zu lesen ist, wird in einem ersten Gutachten der Wert der GAD auf 380 Mio. und der Wert der Fiducia auf 400 Mio. taxiert, in einem zweiten, von der Fiducia in Auftrag gegebenen Gutachten, wird ihr eigener Wert höher angesetzt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Das der Beschluss der Fiducia agree zum Hauptsystem zu machen und bank21 in Teilen einfließen zu lassen, stößt bei der GAD auf wenig Gegenliebe. Auch das verwundert nur wenig. Man darf gespannt sein, ob die Anteilseigner den Druck zur Fusion aufrecht erhalten, so dass solche Hürden überwunden werden müssen. Zumindest ist der 03.05. ein interessantes Datum, denn heute kommt der Aufsichtsrat zusammen. Es wird nicht schwer sein die Tagesordnung zu erraten.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.