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Manipulation an EC-Cash-Terminals – Was man dagegen tun kann…

Neben den reinen Skimming-Attacken an Geldautomaten kam es in der Vergangenheit auch immer wieder zu Manipulationen von EC-Cash-Terminals am POS (Point-of-Sale) also bei den Händlern, die ihren Kunden die Zahlung per Bankkarte anbieten. Aktuell sind ebenfalls im Ruhrgebiet wieder einige Fälle bekannt geworden. So wurde in Hamm in ein Geschäft für Tierfutter und -zubehör eingebrochen, dort wurden die EC-Cash-Terminals entsprechend manipuliert und Kartendaten sowie dazugehörige PINs der Kunden ausgelesen.

Weiterhin war ein Gartencenter in Schwerte mit zwei Filialen betroffen. Die Täter hoben im Anschluss große Mengen Bargeld an Automaten in Südamerika und den USA ab.

Wie kann man sich als Verbraucher schützen?

Im Prinzip mit einer einfachen wie effektiven Maßnahme. Kunden sollten ihre Bankkarten für die Auslandsnutzung sperren lassen. Denn die Täter lesen über die manipulierten Terminals lediglich den Magnetstreifen der betroffenen Karte aus. Da europaweit aber nur noch Geldautomaten um Einsatz sind, die bei Verfügungen über den goldenen Chip auf der Karte die Buchung autorisieren, weichen die Täter auf den nord- und südamerikanischen Kontinent aus um den Kunden „das Geld aus der Tasche zu ziehen“.

Die Sperrung der Karte für Auslandsverfügungen sollte mit einem Anruf bei der Bank erledigt werden können. Die Volks- und Raiffeisenbanken sind da weitaus kundenfreundlicher. Bei diesen Instituten kann die Karte von jedem Kunden selbst im Online-Banking oder an Geldautomaten für Auslandsverfügungen gesperrt werden.

Aber nicht vergessen: sollte ein planmäßiger Auslandsaufenthalt anstehen oder ein Urlaub geplant sein, bietet es sich an die Sperre wieder aufzuheben, damit man am Ende im Urlaub nicht mit leerer Geldbörse dasteht.

1 Kommentar

  1. Pingback: Wieder Gefahr bei der Kartenzahlung! - Virus im EC-Cash Gerät? | Bankdudler

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