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Neue Gefahr am Geldautomaten – Trickbetrüger in NRW unterwegs

Nachdem in den vergangenen Jahren viele Kunden an den Geldautomaten der heimischen Geldinstitute mit dem so genannten Skimming-Verfahren ausgespäht wurden, greift die organisierte Kriminalität nun zu neuen und noch dreisteren Mitteln um Bankkunden ihres Geldes zu entledigen.

Anscheinend haben die Banken mit ihren s.g. “Anti-Skimming”-Maßnahmen den Tätern das Leben so schwer gemacht, dass sich diese nun auf eine völlig neue Masche spezialisiert haben.

Im Ruhrgebiet (Dortmund, Kamen, Werne) kommt es in den letzten Tagen vermehrt zu Übergriffen an Geldautomaten. In der Regel sind ältere Kunden betroffen, denen per Trickbetrug am GAA das Geld abgenommen wird.

Dabei läuft die Masche nach folgendem Muster ab:

Sobald der Kunde seine EC-Karte und die entsprechende PIN am Geldautomaten eingegeben hat, wird der Kunde von zwei Personen bedrängt oder in ein Gespräch verwickelt. Während der Kunde abgelenkt ist, führt einer der Täter die Transaktion am GAA fort und entnimmt den höchstmöglichen Betrag. Die Täter flüchten meistens sofort nach Entnahme der Geldnoten.

Nach Beschreibungen der Opfer und Kameraaufzeichnungen der betroffenen Banken handelt es sich meist um junge Männer oder Mädchen südlandischen Aussehens bzw. Abstammung. Teilweise unterschätzen die Täter die “Abwehrkraft” ihrer Opfer, so ist es einigen Opfern unter Mithilfe von Zeugen gelungen die Täter bis zum Eintreffen der alamierten Polizei festzuhalten. Häufig sind die Täter nichtmal 14 Jahre alt und somit strafunmündig. Das die Täter so jung sind, gehört sicherlich zum Teil dieser Masche.

Man kann Bankkunden also nur raten schon bei Betreten des SB-Foyers der Banken auf verdächtige Personen zu achten und sich möglichst nicht bei der Bargeldabhebung ablenken zu lassen.

2 Kommentare

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