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Nepp mit der App

In einem Beitrag der SAT1 Sendung Akte 20.12 vom 05.06.12 wurde erneut berichtet, wie schnell sich der Nutzer über sein Smartphone ein ungewolltes Abo einfangen kann. Er hängt damit in der Abofalle, ohne dass er tatsächlich bewusst etwas dafür getan hat. Häufig sind es kleine Beträge, die monatlich über die Telefonrechnung des Anbieters mit abgebucht werden. Wer seine Rechnungen nicht genau kontrolliert, dem können die Beträge zwischen 2 – 8 EUR entgehen.

Auf den Rechnungen ist häufig nicht einmal ersichtlich, wer hinter den Abos steckt.

Wo lauert die Gefahr? Bei Nutzung von kostenlosen Apps ist größte Vorsicht geboten. Diese Apps werden durch Werbeeinblendungen finanziert, die in den Anwendungen plaziert werden. Das ist auf den ersten Blick nicht tragisch, aber genau hier lauert auch die Gefahr. Eine Berührung zu weit oben und schon kann es passiert sein. Die persönlichen Daten zur Abrechung werden an Drittanbieter gesendet und die können dann ohne Probleme die Abbuchung veranlassen.

Schutz bietet hier der Gesetzgeber! Die jüngste Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die seit dem 10.05. in Kraft ist, verpflichtet die Mobilfunkbetreiber unter anderem die Abrechung für Drittanbieter zu sperren. Das war mir garnicht so bewusst, obwohl ich von der Novelle schon gehört hatte.

Da ich einen Vertrag bei O2 habe, suchte ich in online Bereich nach einer Möglichkeit eine solche Sperre für meine Mobilnummer zu setzen, leider ohne Erfolg. Daraufhin kontaktierte ich den Support über die praktische Chatfunktion. Hier wurde mir tatsächlich geholfen! Die Drittanbietersperre wurde für mich eingerichtet. Lt. Support hat der Kunde selbst leider z.Zt. noch keine Möglichkeit das selbst zu tun. Das selbe werde ich für meine Frau jetzt auch veranlassen. Aus Foreneinträgen wieß ich, dass auch Vodafone und T-Online die Sperre anbieten. Alle anderen müssen es aber auch, denn es ist nunmal Gesetz.

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