Artikelformat

GAD und Fiducia – keine Fusion

So schnell kann es gehen. Vor wenigen Tagen berichtete ich noch von der Generalversammlung in Münster. Jetzt steht fest, es gibt keine Fusion. Am Mittwoch gab es ein letztes Treffen, in dem die strittigen Punkte geklärt werde sollten, aber ohne Erfolg.

Der erneute Versuch zu einer Fusion ist also wieder einmal gescheitert. Zwar waren die Partner wohl noch nie so weit gekommen, aber eben nicht weit genug, um die Hängepartie zum Guten zu wenden. Wie hier zu lesen ist, ist man sich nicht über die Bewertung der Unternehmen einig geworden. Natürlich sind damit nicht alle Brücken abgebrochen, denn die Arbeit auf „operativer Ebene“ soll weiter gehen.

In einer ersten Reaktion zeigte sich der Betriebsrat der GAD sehr erleichtert. Kein Wunder, da eine Fusion viele Stellen gekostet hätte.

So hat also der Druck der Anteilseigner nichts genutzt. Der genossenschaftliche Sektor bleibt mit zwei Rechenzentren hinter anderen Banken zurück. Die Sparkassen haben es vorgemacht, eine Rechenzentrale für alle. Die erhoffte Kosteneinsparungen bei den Volks- und Raiffeisenbanken bleiben ersteinmal Wunschdenken. In einem hart umkämpften Markt ein gravierender Nachteil. Es bleibt zu hoffen, dass es erneut zu einem Fusionsversuch kommen wird, der für den genossenschaftlichen Bereich zu einem erfreulicherem Ergebnis führt.

Bis dahin grille ich noch eine Runde.

1 Kommentar

  1. Pingback: Fiducia und GAD - Neue Verhandlungen? > Allgemein, Finanzen, Geno

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.