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Betrug mit Fake-Shops – Abzocke

Gerade habe ich bei SternTV einen Beitrag über die Abzocke beim Onlineeinkauf im Internet gesehen. Viele Kunden fallen auf sogenannte Fake-Shops herein. Worauf muss man unbedingt beim Onlineshopping achten?

Die Abzocke

Weihnachten naht und jeder will im Geschenkerausch noch ein Schnäppchen machen. Der Laden vor Ort ist out, er kann kaum mit Rabatten der Onlinehändler mithalten. Das machen sich nun Betrüger zu nutze und richten im Internet Shops ein, die kaum Wünsche offen lassen. Der wachsame Konsument prüft zwar inzwischen das Impressum und googlet Shopbewertungen, aber alle nötigen Informationen sind auf der Seite enthalten und es gibt sogar positive Bewertungen zum Shop. Da muss der supergünstige Preis stimmen und das „kleine“ Risiko der Vorkasse scheint vertretbar. Doch nach der Bestellung und Zahlung ist der Shop offline und vom Onlinehändler und dem Geld fehlt jede Spur. Die Angaben im Impressum stellen sich plötzlich als reine Fiktion heraus. Shops wie abercrombieshop.ch, smarter-buy.de, beratung.de, iPhoneDiscounter.co.uk oder rehfeld-elektronik.com sind da nur einige Beispiele von betrügerischen Shops.

Schutz vor Fake-Shops

Im Grunde ist der beste Schutz eine gesunde Portion Misstrauen gegenüber den „günstigen“ Preisen. Zwei Iphone 5 für nur 499,00 EUR, wo nur eins locker 650,00 EUR kostet? Ein Trockner der anstatt 750,00 EUR nur 549,00 EUR kostet. Da sollten die Alarmglocken schrillen!

Die Zahlungsweise ist ein weiteres gewichtiges Indiz für Fake-Shops. Wird nur Vorkasse angeboten, dann lieber Finger weg! Besser wäre auf Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte.

Sollten Artikel angeboten werden, die entweder gar nicht mehr zu haben sind oder noch gar nicht auf dem Markt sind, dann sollte auch hier der Shop eher gemieden werden.

Auch die Domain-Endung kann ein Indiz für ein Fake-Shop sein. Bei allen Endungen außer „.de“ ist bereits Vorsicht geboten.

Googlen Sie Informationen über den Shop, dazu gehören Bewertungen von Käufern, Richtigkeit des Impressum und Foreneinträge. Fake-Shops schmücken sich gerne mit erfundenen „Trusted“-Siegeln oder TÜV-Bewertungen. Diese sollen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Auch diese lassen sich im Netz nachprüfen.

Worauf man alles achten sollte, kann bei SternTV hier nachgelesen werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Installation eines Programms der ComputerBild. Dieses überprüft die URL des eingetippten Shops auf Seriösität. Hinter dem Programm steht eine Community von Usern, die Fake-Shops melden. Einen Haken hat das Programm. Vor neuen Shops gibt es keine Warnung. Deshalb Augen auf beim Onlineshopping! Oder doch vielleicht zum Händler vor Ort.

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