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Sous-Vide – ein Geschmackserlebnis

Viel habe ich über Sous-Vide gehört und gelesen und meine Neugier und mein Interesse an einem solchen Gerät stieg so weit, dass ich mich auf die Suche nach einem Testgerät gemacht habe.  Vor kurzem hatte ich dann das Glück ein Sous-Vide LV.80 von la.va für einen Monat in meiner Küche zu testen.

Was ist Sous-Vide?

Der Begriff kommt aus dem französischem Unter (Sous) Vakuum (Vide) und bezeichnet im Prinzip schon die Zubereitungsmethode. Das Fleisch oder der Fisch wird vakuumiert und in einem Wasserbad gegart. Der Clou an der Methode ist, dass das Wasserbad über die gesamte Garzeit eine konstante Temperatur behält. Die Temperaturen, die im Wasserbad für das Garen genutzt werden, liegen zwischen 50 und 85 Grad. Der große Vorteile der Zubereitungsmethode liegt darin, dass durch das Vakuumieren, weder Geschmacksstoffe noch Aromen aus dem Beutel treten können. Das Vakuum verhindert zudem, dass des Gargut im Beutel oxidiert und seine Aromen verliert.

Meine Erfahrung

Ich habe in den vier Wochen so einiges ausprobiert, beschränke mich aber hier auf zwei Gerichte. Das erste Gericht, das ich ausprobiert habe, ist gegarter Lachs. Entsprechende Garzeiten habe ich auf laenger-frischhalten gefunden.

Sous Vide LV 80 von La.Va

Die Zubereitung ist sehr simpel. Einfach das Sous-Vide Bad auf die entsprechende Temperatur vorheizen, in der Zwischenzeit den Lachs mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas Öl würzen und vakuumieren. Danach wird der Fisch in seiner „Verpackung“ in das Wasserbad gelegt. Jetzt lässt sich in Ruhe noch ein Salat oder ähnliches zubereiten.

Vakuumierter Fisch

Wichtig ist jetzt, dass der Fisch kurz in der Pfanne angebraten wird, ansonsten schmeckt der Fisch etwas laff. Durch das kurze scharfe Anbraten entwickeln sich schöne Röstaromen, die den Geschmack intensivieren.

Lachs Sous-Vide

Der Geschmack ist super. Der Fisch schmeckt unglaublich saftig und aromatisch. Herrlich!

Das zweite Gericht ist eine Putenbrust. Auch hier ist im Prinzip die Zubereitung identisch, jedoch habe ich das Fleischstück zuerst scharf angebraten, vakuumiert und dann gegart.

Putenbrust Sous-Vide

Klasse. Auch „so rum“ angerichtet schmeckt die Putenbrust unglaublich saftig und lecker.

Fazit

Nach 4 Wochen Sous-Vide trenne ich mich schweren Herzens vom Testgarer. Ich kann inzwischen nachvollziehen, warum in Restaurants solche Gerichte teurer sind. An dieser Methode können sich gute Köche austoben und wahre Gaumen-Feuerwerke herstellen. So ein Gerät ist leider nicht ganz billig. Ich halte mal die Augen offen, ob ich mal ein gebrauchtes Gerät günstig ergattern kann. Es hat Spaß gemacht in eine für mich neue Geschmackswelt einzutauchen!

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