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Fiducia und GAD – Neue Verhandlungen?

Im Grunde war alles gesagt und für gescheitert erklärt. Es sollte keine Fusion zwischen der Fiducia und der GAD geben. Im Juli 2012 schrieb ich den letzten Artikel aus einer Reihe von Berichten über die angestrebte Fusion.

Die Hoffnung war groß, dass es bis zum nächsten Fusionsversuch nicht allzu lange dauern würde. Bis dahin wollte ich mich mit dem Grillen beschäftigen. Aus dem Grillen ist etwas geworden, wie man am Grill-Guru sieht. Aber dass es so schnell wieder Nachrichten zu einer Fusion gibt, hätte ich nicht erwartet.

Neuer Anlauf?

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, der Vorstand der GAD hat den Auftrag vom Aufsichtsrat bekommen, neue Gespräche über eine mögliche Fusion zu führen. Vorerst werden die Rahmenbedingungen zu weiteren Gesprächen geprüft. Es soll also erstmal langsam sondiert werden. Am 28. November findet dann eine außerordentliche Aufsichtsratsitzung bei der GAD statt, auf der schon die Ergebnisse dieser Gespräche erörtert werden.

Der erneute Anlauf kommt nicht von ungefähr. Druck kommt diesmal aber nicht nur von den Banken und Anteilseignern der GAD, die sich durch eine Fusion beider Rechenzentralen große Kostenvorteile versprechen, sondern auch von fünf Banken, die weg von der GAD und hin zur Fiducia wollen. Hier sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Wenn es zu keiner Fusion kommt, dann gehen die Banken eben selbst zu dem Rechenzentrum ihrer Wahl. Die Zahl der Banken, die diesen Schritt prüfen soll aber höher sein.

Ergebnisse

Wird es tatsächlich zu einem neuen Anlauf kommen? Die Antwort darauf, lässt wohl nicht lange auf sich warten. Diesesmal wäre man wohl zu einer Fusion verdammt, wenn beide Partner sich nicht ganz lächerlich machen wollen. Man darf nicht vergessen, dass schon im September 2011 und Juli 2012 Fusionsversuche abgebrochen wurden.

Die Arbeitsunterlagen zum letzten Versuch dürften zumindest nicht weit weg liegen. Und schon 2012 hieß es, man sei bei den Fusionsgesprächen noch nie so weit gekommen.

Ich bin gespannt und schreibe natürlich, wie es weiter geht.

Quelle: Handelsblatt

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