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GAD und Fiducia – Anno Lederer geht, Fusion kommt

GAD Gebäude

Der Vorstandsvorsitzende des IT-Dienstleisters GAD aus Münster Anno Lederer wird mit 63 Jahren vorzeitig in den Ruhestand gehen und gleichzeitig werden Weichen für die Fusion mit der Fiducia gestellt.

Eine wichtige Personalie

Anno Lederer, geht schon vor Erreichen des 65. Geburtstags in den Ruhestand. Das teilte die GAD zumindest nach einer Aufsichtsratssitzung mit.

Anno Lederer Quelle: GAD eG

Anno Lederer
Quelle: GAD eG

Der 63-jährige Lederer werde „im engsten Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat“ sein Amt zum 18. Juni 2014 niederlegen und in den „wohlverdienten Ruhestand“ gehen. Seit 2004 führt Anno Lederer als Chef des IT-Unternehmens, das hauptsächlich die Datenverarbeitung für Volks- und Raiffeisenbanken durchführt

Nachfolger steht bereit

In die Fußstapfen von Anno Lederer tritt im Sommer Claus-Dieter Toben (59), der bereits seit Ende 2013 stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist.

Claus-Dieter Toben  Quelle: GAD eG

Claus-Dieter Toben
Quelle: GAD eG

Anno Lederer sagte zu seiner Nachfolge: „Mit dieser lange vorbereiten Nachfolgeregelung wird die Neuausrichtung der Führung der GAD zum Abschluss gebracht“. Bereits Mitte des vergangenen Jahres habe Lederer selbst die  Nachfolgeregelung angestoßen, hieß es von Seiten der GAD.

Zum Vorstand gehören damit neben Toben noch Martin Beyer und Jörg Dreinhöfer. Dass die vakante Stelle im Vorstand gefüllt wird, ist aber fraglich schließlich gehen die Fusionsgespräche mit der FIducia weiter.

Fusionstermin steht

Der Aufsichtsrat habe jetzt den Vorstand beauftragt, die Gespräche fortzuführen und den Zusammenschluss beider Unternehmen zum 1. Januar 2015 vorzubereiten, so die GAD. Natürlich heißt es aus Firmenkreisen, dass der Wechsel in der Führung nicht mit der geplanten Fusion zusammen hängt. Schwieriger werden die kommenden Fusionsverhandlungen damit sicherlich nicht.

Vieles stand schon bei der zuletzt in 2012 gescheiterten Fusion fest, so dass Bewertungs- und Standortfragen und nicht zuletzt persönliche Differenzen, an denen die Fusion platzte, geklärt werden müssen.

Eckdaten für die Fusion

2012 waren GAD und Fiducia sich schon sehr nahe gekommen. Es stand fest:

  • dass der neue Name Unigeno lauten sollte
  • dass als Bankenverfahren “agree” von der Fiducia eingesetzt werden sollte
  • dass ein Einsparvolumen von 125 Millionen Euro erreicht werden sollten
  • dass 800 Arbeitsplätze bei Unigeno bis 2018 wegfallen sollen

An diese Punkte dürfte in den neuen Gesprächen angeknüpft werden.

Quelle: Westfälische Nachrichten

 

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